Freibäder in Zürich

Zürich blickt auf eine traditionsreiche Bäderkultur zurück und lebt diese bis heute aktiv. Im Sommer sind «Badi»-Besuche ein fixer Bestandteil des Alltags.

In Zürich finden alle ein Lieblingsbad

Was darf‘s sein? Sandstrand, Sprungturm, Alpenpanorama, Liegewiese, unter Bäumen, am See, am Fluss oder doch lieber im Herzen der Stadt? Für jede Vorliebe hat es in Zürich das passende Bad.

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Passende Bademode

Bei so vielen Bädern ist die passende Bademode natürlich ein grosses Thema. Junge und kreative Zürcher Designer:innen kreieren wunderschön zeitlose Stücke wie Nathalie Schweizer. Wer das richtige Accessoire fürs Urban Surf benötigt, wird bei Oy fündig. Und wer die absolute Lokalität sucht, kauft bei Round Rivers Bademode aus PET-Flaschen, die entlang oder in der Limmat gesammelt wurden.

Wieso ist Baden in Zürich so beliebt?

Den Grundstein für den Badekult legten die Römer mit einem ersten Bad am heutigen Weinplatz. Spuren davon sind in der Thermengasse noch heute sichtbar. Anfang des 19. Jahrhunderts wuchs das Hygienebewusstsein in Zürich. Da es preiswerter war öffentliche Badeanstalten zu bauen, statt jeden Haushalt mit fliessendem Wasser auszustatten, entstanden die ersten geschlossenen Badeanstalten. Zum Beispiel 1837 das «Badehaus für Frauenzimmer» beim Bauschänzli. Es wurde 1888 durch das heutige Frauenbad am Stadthausquai ersetzt. Bald entstanden weitere sogenannte Kastenbäder, die das angenehmere und sauberere Wasser entfernt vom Seeufer oder in der Flussmitte nutzten. Bis 1900 waren es insgesamt 10 für Frauen und für Männer.

Die wachsende Stadtbevölkerung sowie die Entdeckung des Badens und Schwimmens als gesundheitsfördernde Massnahme, lösten in Zürich einen regelrechten Bauboom von Freibädern aus. Die neuen Badeanlagen wurden grosszügig mit Liegeflächen, Duschen und Garderoben ausgestattet und sie wurden entsprechend ihrem kulturellen Stellenwert repräsentativer.

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