Giacometti-Halle – Augusto Giacometti

Die wohl schönste Eingangshalle einer Polizeiwache steht dank Augusto Giacometti im Herzen von Zürich.

  • 1923 bis 1925 entstanden
    Eingang zu einer Polizeiwache
    Ist täglich zugänglich

Das Werk:

Gustav Gull, bis 1900 Stadtbaumeister von Zürich und Architekt des Landesmuseums, wurde mit dem Umbau eines Waisenhauses in ein Amtshaus betreut. Um Platz zu sparen, wurde das ehemalige Kellergewölbe zum Eingangsbereich umfunktioniert. Allerdings waren dessen Lichtverhältnisse nicht optimal, warum der Künstler Augusto Giacometti beauftragt wurde, das Deckengewölbe mit künstlerischen Mitteln aufzuhellen. Zwei Jahre lange arbeitete dieser mit hellen, aber warmen Farben an den Blumen-Ornamenten und szenischen Bildern und schuf bis 1925 den einzigartig leuchtenden Raum. Das Kunstwerk hat heute nationale Bedeutung.

Besonderes

Die lokale Bevölkerung nennt die Giacometti-Halle dank ihrer unzähligen Blumen-Ornamente liebevoll die «Blüemlihalle» (Schweizerdeutsch für Blümchen-Halle). Gegen Abgabe eines Ausweises kann die Halle täglich 09.00 bis 11.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr bewundert werden.

Standort

Die «Blüemlihalle» im Amtshaus I ist wohl mit Abstand die schönste Eingangshalle zu einer Polizeiwache weltweit.

Der Schöpfer:

Augusto Giacometti (1877 – 1947) schuf 1933 die Chorfenster im Grossmünster sowie 1945 ein Kirchenfenster im Fraumünster in Zürich. Er entstammte der berühmten Malerdynastie Giacometti, welcher auch Giovanni Giacometti sowie der Bildhauer Alberto Giacometti angehörten.

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Öffnungszeiten

Täglich von 09.00 – 11.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr gegen Abgabe eines Ausweises