Ökonomie
Wirtschaftsstandort
Vision: Zürich Tourismus fördert das lokale Gewerbe.
Mehrjahresziel bis 2030: 95% der Dienstleistungen und Produkte von Zürich Tourismus, die lokal verwendet werden, stammen von regionalen Partnern.

85 Prozent der Dienstleistungen und Produkte, die Zürich Tourismus im Jahr 2025 verwendet hat, stammen aus der Schweiz. 70 Prozent stammen aus der Region Zürich.

Tourismusbilanz 2025: Wachstum bei ausgewogener Nachfrage
Mit 7,56 Millionen Logiernächten erreichte die Tourismusregion Zürich im Jahr 2025 einen neuen Höchstwert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 3,5 Prozent.
Der Heimmarkt entwickelte sich mit einem Plus von 4,8 Prozent weiterhin positiv. Auch wichtige europäische Märkte verzeichneten Zuwächse, darunter Deutschland (+3,6 %), das Vereinigte Königreich (+8,2 %) und Italien (+6,4 %). Die Nachfrage aus Nordamerika blieb mit einem Wachstum von 4,5 Prozent stabil und stellt mit einem Anteil von 13,5 Prozent weiterhin einen bedeutenden Markt dar.
Rund 39 Prozent der Gäste stammen aus der Schweiz. Die übrigen Übernachtungen verteilen sich annähernd gleichmässig auf Nah- und Fernmärkte. Diese breite Marktdiversifikation trägt zur Stabilität der Destination bei und unterstützt eine ausgewogene Nachfrageentwicklung.
UEFA Women’s EURO 2025: Internationale Sichtbarkeit für Zürich und den Frauenfussball
Die UEFA Women’s EURO 2025 bot für Zürich die Möglichkeit, sich als attraktive und gastfreundliche Städtedestination international zu positionieren. In Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich und Schweiz Tourismus wurden verschiedene Massnahmen umgesetzt, um die Sichtbarkeit des Grossanlasses sowie der Destination zu stärken und die Gästeinformation sicherzustellen.
Vor Ort wurde das Turnier durch ein vielfältiges Rahmenprogramm ergänzt, darunter eine Fanzone in der Europaallee inklusive Public Viewing sowie zusätzliche Fussballkurse für Mädchen an Schulen und kulturelle Initiativen. Unter dem Titel «Her Game Culture» beteiligten sich zahlreiche Kulturinstitutionen aus Stadt und Kanton Zürich, darunter die Tonhalle, das FIFA-Museum und die ZHdK, und schufen niederschwellige Zugänge für die Bevölkerung.
Ergänzend wurde die Stadtführung «Starke Frauen» inhaltlich überarbeitet. Im Mittelpunkt standen bisher Frauen, die Zürichs Geschichte, Gesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft geprägt haben. Durch neue Bezüge zum Frauenfussball eröffnete die Führung zusätzliche Perspektiven auf die Stadt. Die Führung wurde zudem während des Turniers vermehrt auf Deutsch und Englisch angeboten. Mit der Zürich City App konnte der thematische Rundgang selbstständig durchgeführt werden.
Zürich Tourismus unterstützte das Turnier mit Kommunikationsmassnahmen in den Bereichen Kampagne, Social Media und Medienarbeit. Während des Anlasses wurde zudem die Gästeinformation vor Ort ausgebaut: In der Tourist Information im Hauptbahnhof stand ein zusätzlicher Schalter zur Verfügung und bei der Giant-Matchball-Installation an der Limmat befand sich eine mobile Station.
Das Turnier stiess auf grosses Interesse: 29 von 31 Spielen waren ausverkauft. Die durchschnittliche Besucherzahl betrug 21’203 Personen pro Spiel (total 657’291). Schweizweit wurden rund 1,2 Millionen Besucher:innen wurden in den Fanzonen gezählt, 35 Prozent der Fans reisten aus dem Ausland an.
Medienevent Mailand: Zürich als gut erreichbare Städtedestination
Die Zugverbindung Mailand-Zürich dauert rund drei Stunden – eine Verbindung, die vielen Reisenden in Norditalien jedoch wenig bekannt ist. Um diese Nähe stärker ins Bewusstsein zu rücken, organisierte Zürich Tourismus in Mailand einen Medienanlass zum Thema verantwortungsbewusstes Reisen. Rund 20 Medienschaffende und Content Creators nahmen daran teil.
Im Mittelpunkt des Events standen Initiativen und Produkte aus Zürich, die für einen bewussten Umgang mit Ressourcen stehen: Christian Kägi von QWSTION stellte seine Arbeit mit innovativen Materialien vor, während Chefköchin Corin Schmid vom Restaurant «The Artisan» ein Menü mit Zürcher Akzenten präsentierte. Zudem konnten die Gäste das Elektroauto «Microlino» von Micro bei einer Probefahrt testen.
Aus dem Anlass entstanden mehrere Social-Media-Stories sowie ein Artikel im italienischen Lifestyle-Medium «NSS». Dadurch wurde Zürich im Mailänder Medienumfeld als gut erreichbare Städtedestination präsent.
Kommunikation: Vielfalt sichtbar machen und Besucher:innen verteilen
Ob über eigene Kommunikationskanäle oder über Beiträge von Partnern und Drittplattformen: Zürich Tourismus inspiriert täglich Gäste und beeinflusst damit die Planung und Gestaltung ihrer Aufenthalte in der Stadt.
Dabei werden gezielt Inhalte präsentiert, die unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigen und alternative Formen der Stadterkundung aufzeigen wie barrierefreie Angebote oder Quartiere ausserhalb der klassischen Besucherschwerpunkte.
Konkrete Beispiele aus den Social-Media-Aktivitäten zeigen diesen Ansatz: Beiträge in Zusammenarbeit mit Content Creator wie @wheeled_world verdeutlichen, wie Zürich für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erlebbar ist. Gleichzeitig stellen Formate wie die Kreis-Guides die Vielfalt der Zürcher Quartiere in den Vordergrund und lenken die Aufmerksamkeit auf lokale Geschäfte, Cafés und weniger bekannte Orte.
Ergänzend werden Inhalte zu Themen wie Vintage-Shops, vegetarische Angebote oder Flohmärkte aufgegriffen, die Gäste bei bewussten Konsumentscheidungen unterstützen.
Damit trägt die Kommunikation von Zürich Tourismus dazu bei, Besucherströme gezielter zu verteilen, unterschiedliche Bedürfnisse stärker zu berücksichtigen und die Nutzung des touristischen Angebots breiter in der Stadt zu verankern.
Wettbewerbsfähigkeit
Vision: Zürich Tourismus bietet einzigartige und innovative Angebote.
Mehrjahresziel bis 2030: Zürich Tourismus engagiert sich im Umfeld touristischer Innovation durch die Unterstützung, Förderung oder Entwicklung mindestens eines Pilotprojektes pro Jahr. Ausserdem erhöht Zürich Tourismus den Absatz von Zürich Cards bei Freizeitgästen im Vergleich zu 2022.

Im Jahr 2025 wurden die AI Local Guides entwickelt und weitere Pilotprojekte umgesetzt.

Der Absatz der Zürich Card konnte gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent gesteigert werden.

AI Local Guides – wenn lokales Wissen KI-fähig wird
Mit den AI Local Guides machen Schweizer Tourismusorganisationen erstmals Expertenwissen in strukturierter, KI-lesbarer Form verfügbar. Seit Dezember 2025 stellt Zürich Tourismus drei AI Local Guides zur Verfügung, die per Audio oder Chat genutzt werden können.
Besucher:innen und Einheimische erhalten dadurch direkten Zugang zu kuratierten Inhalten zu Orten, Kulinarik, Kultur und Geschichte. Die Informationen werden von lokalen Expert:innen gepflegt und von der KI kontextbezogen aufbereitet. Dadurch entstehen verlässliche und situationsbezogene Empfehlungen.
Das Projekt wurde gemeinsam mit mehreren Schweizer Destinationen sowie einem Technologiepartner entwickelt und durch das Förderinstrument «Innotour» des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) unterstützt.
Jede Destination entwickelt eigene AI Local Guides mit spezifischen Rollenprofilen. In Zürich übernimmt eine virtuelle Figur die Rolle einer «Hidden Gem»-Kennerin. Sie lenkt den Blick gezielt auf weniger bekannte Orte und Geschichten abseits klassischer Sehenswürdigkeiten.
Die Nutzung ist sowohl über die Website von Zürich Tourismus als auch in der Zürich City Guide App möglich. Damit ergänzt das Angebot die bestehenden Informations- und Beratungsleistungen und erweitert die digitale Gästebetreuung um einen dialogbasierten Zugang zu lokalem Wissen.
Zürich Card – Ausbau des Angebots und steigende Nachfrage
Im Jahr 2025 wurde die Zürich Card gezielt weiterentwickelt. Wir konnten das Angebot um 20 zusätzliche kostenlose Museumseintritte erweitern. Damit wurde der Zugang zum kulturellen Angebot für Gäste und Einheimische vereinfacht und der Leistungsumfang des Städtepasses deutlich ausgebaut.
Diese Erweiterung wirkte sich auch auf die Nachfrage aus: Der Absatz der Zürich Card stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent. In Befragungen wurden insbesondere das erweiterte Museumsangebot sowie die einfache Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel positiv hervorgehoben.
Die Zürich Card bündelt verschiedene Leistungen zu einem integrierten Angebot. Sie vereinfacht den Zugang zu vielfältigen Erlebnissen, erhöht die Sichtbarkeit lokaler Angebote und fördert gleichzeitig die Nachfrage von kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Partnern vor Ort.
Zürich Experience, der Schweizer Städtetourismuskongress
Die zweite Ausgabe der «Zürich Experience» fand am 26. August 2025 statt und wurde von rund 350 Gästen besucht. Der Kongress bringt Führungskräfte, Fachpersonen sowie Vertreter:innen aus Tourismus, Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus der ganzen Schweiz zusammen und bietet eine Plattform für Austausch und Vernetzung.
Der urbane Tourismus gilt als zentraler Bestandteil des Schweizer Tourismussystems. Städte fungieren dabei häufig als Innovationsräume, in denen neue Angebote, Mobilitätskonzepte und Geschäftsmodelle entstehen. Mit der Zürich Experience schafft Zürich Tourismus eine Plattform, die diese Entwicklungen aufgreift und den Austausch innerhalb der Branche fördern soll. Im Rahmen der Veranstaltung wurden aktuelle Trends, Herausforderungen und Chancen des Städtetourismus diskutiert und Perspektiven für die Weiterentwicklung urbaner Destinationen gemeinsam erarbeitet.
Die «Zürich Experience» fand im The Circle Convention Center am Flughafen Zürich statt, einem zweifach zertifizierten Veranstaltungsort (LEED® Platinum und Minergie). Bei der Durchführung wurde auf verschiedene Aspekte in der Organisation geachtet: Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wurde gefördert, auf kostenfreie Parkplätze wurde verzichtet, im Catering und bei den Geschenken kamen saisonale sowie regionale Produkte zum Einsatz. Zudem wurde, wo möglich, auf Druckmaterial verzichtet und digital kommuniziert.
Die Zürich Experience wird am 27. August 2026 zum dritten Mal stattfinden und aktuelle und wegweisende Themen des Städtetourismus aufnehmen.
Event Hackathon: Co-Creation für neue Eventkonzepte in Zürich
Wie lässt sich eine Destination interaktiv und praxisnah für Event Professionals erlebbar machen? Das Zurich Convention Bureau und das Switzerland Convention & Incentive Bureau Deutschland entwickelten dafür ein neues Format: einen Event Hackathon. Ziel war es, gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Ideen für Veranstaltungen in der Destination zu erarbeiten.
Elf Event Professionals aus dem deutschsprachigen Raum entwickelten innerhalb von zwei Tagen ein Eventkonzept für Zürich – von der Leitidee über mögliche lokale Partner bis hin zu Aspekten der Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Eventplanung entlang von Environmental, Social und Governance (ESG). Unterstützt wurden sie dabei von Expert:innen, Betrieben und Veranstaltungsorten aus der Region.
Workshops, kurze Wege innerhalb der Stadt sowie der direkte Austausch mit lokalen Akteur:innen ermöglichten einen intensiven Einblick in das Zürcher Eventökosystem. Eventplaner:innen haben das Format sehr geschätzt, weil Raum für Co-Creation, Wissenstransfer und neue Kontakte entstand.
Pilotprojekt Sightseeing-Tram
Im Rahmen eines Pilotprojekts realisierten Zürich Tourismus und die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) im Juli und August ein neues Sightseeing-Tram. Während der Testphase kam das Eventtram der VBZ zum Einsatz und bot Gästen wie Einheimischen eine besondere Form der Stadterkundung. Die Fahrten wurden auf Deutsch und Englisch durchgeführt. Ein Live-Guide von Zürich Tourismus vermittelte Hintergründe, Anekdoten und aktuelle Informationen zur Stadt. Die Route führte vom Universitätsquartier mit seinem akademischen Umfeld über Zürich West mit der Fahrt über die Hardbrücke bis in die Altstadt und zur Quaibrücke mit Blick auf den Zürichsee. Insgesamt fanden elf Fahrten statt.
Das Pilotprojekt diente dazu, das neue öffentliche Format, die Routenführung sowie das Zusammenspiel von Mobilität und Wissensvermittlung zu testen. Die Erkenntnisse bilden eine Grundlage für die mögliche Weiterentwicklung des Angebots.
Frienymoon Kampagne – Impulse für den Heimmarkt
39 Prozent der Logiernächte in der Tourismusregion Zürich entfielen 2025 auf Gäste aus der Schweiz. Um diesen hohen Anteil zu sichern, lancierte Zürich Tourismus 2025 eine nationale Kampagne unter dem Thema «Frienymoon». Im Zentrum stand die Idee, Freundschaften mit einem gemeinsamen Kurzaufenthalt in Zürich zu feiern.
Ein zentrales Element der Kampagne war ein digitaler Postcard Creator, mit dem personalisierte Einladungen an Freund:innen versendet werden konnten. Insgesamt wurden 3’265 digitale Karten verschickt – verbunden mit der Teilnahme an einem Wettbewerb, bei dem ein Wochenende in Zürich verlost wurde.
Die Kampagne wurde durch Influencer-Aktivitäten ergänzt und erreichte rund 25 Millionen Impressions.
Wertschöpfung
Vision: Zürich Tourismus trägt langfristig zum Erhalt der regionalen Wertschöpfung bei.
Mehrjahresziele bis 2030: Zürich Tourismus steigert die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf 2 Nächte. Ausserdem hält Zürich Tourismus die lokale Bruttowertschöpfung auf 3.3 Milliarden und den Anteil direkter Arbeitsplätze auf >3.7%.

In der Subregion Zürich lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 1.71 Nächten.

Die lokale Bruttowertschöpfung und der Anteil direkter Arbeitsplätze im Tourismus werden alle vier Jahre erhoben. Da 2025 keine neuen Daten vorliegen, gelten weiterhin die Werte von 2023: 3,3 Milliarden Bruttowertschöpfung und >3,7 % direkte Arbeitsplätze.

Verlängerung der Aufenthaltsdauer bei Medien- und Studienreisen
Das Team Märkte von Zürich Tourismus gestaltet Medien- und Studienreisen bewusst so, dass Gäste mehr Zeit in der Destination verbringen. Ziel ist es, Medienschaffende und Reisefachpersonen einen vertieften Einblick in das vielfältige Angebot in Zürich und der Region zu ermöglichen.
Während Medienreisen 2023 durchschnittlich 1,99 Tage dauerten, lag die Aufenthaltsdauer 2025 bei durchschnittlich 2,26 Tagen. Auch bei Studienreisen stieg die durchschnittliche Dauer von 1,45 Tagen im Jahr 2023 auf 1,56 Tage im Jahr 2025.
Ermöglicht wurde diese Entwicklung durch die gezielte Gestaltung der Programme sowie durch die Vielfalt an Angeboten, die in Medien und Studienreisen eingebunden werden können.
Zürich MICE Days: Vernetzung für die Meetingdestination Zürich
Am 6. November 2025 fand die fünfte Ausgabe der «Zürich MICE Days» statt. Der Anlass bringt Eventmanager:innen sowie Assistent:innen aus der ganzen Schweiz mit Partnerbetrieben aus der Destination zusammen. Dadurch wird Zürich als Meeting- und Eventdestination zusätzlich gestärkt.
Die Jubiläumsausgabe legte einen besonderen Fokus auf den persönlichen Austausch und das Networking zwischen Kundschaft und lokalen Leistungsträgern.
Ein unkompliziertes und effizientes Kennenlernen zwischen den Teilnehmenden ermöglichte ein Networking-Bingo. Die dafür eingesetzten Bingo-Karten wurden – wie alle gedruckten Materialien des Events – aus 100 Prozent Recyclingpapier hergestellt.
Auch soziale Aspekte wurden berücksichtigt: Für angemeldete Gäste, die nicht erschienen sind, wurde eine No-Show-Gebühr von CHF 70 erhoben. Die daraus entstandenen Einnahmen wurden im Anschluss an den Event an die Zürcher Stiftung Pfarrer Sieber gespendet.
Stadtführungen: beliebtes Angebot mit wachsender Nachfrage
Im Jahr 2025 verzeichneten die Stadtführungen von Zürich Tourismus eine deutlich positive Entwicklung. Insgesamt fanden 3'923 Führungen statt, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 14,9 Prozent.
79 Prozent entfielen auf private Stadtführungen und Exkursionen, während 21 Prozent öffentliche Führungen waren. Die Anzahl der privaten Führungen konnte mit +16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Die Auslastung (Anzahl Personen) auf den öffentlichen Führungen steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich mit +14,5 Prozent. Beide Formate richteten sich an ein breites Publikum und wurden sowohl von Zürcher:innen als auch von Gästen aus dem In- und Ausland genutzt.
Die Teilnehmenden spiegelten damit die Vielfalt der Besucher:innen der Destination wider. Bei ausgewählten Touren, etwa der «Food Tour» oder der Stadtführung «Made in Zürich», wurde eng mit lokalen Partnerbetrieben zusammengearbeitet.
Der Grossteil der Führungen findet zu Fuss statt und ermöglicht den Gästen einen unmittelbaren Zugang zur Stadt. Neben historischen Hintergründen vermitteln die Touren Einblicke in das heutige Leben in Zürich, seine Kultur und zeigen lokale Besonderheiten auf.
Unterstützung der Hotellerie bei Nachhaltigkeitszertifizierungen
Zürich Tourismus unterstützt die lokale Hotellerie bei der Weiterentwicklung ihrer Betriebe und trägt damit zu einer zukunftsorientierten Destinationsentwicklung bei. City-Tax zahlende Hotels aus der Subregion Zürich und Zürichsee können finanzielle Beiträge für Nachhaltigkeitszertifizierungen beantragen.
Dabei übernimmt Zürich Tourismus bis zu 80 Prozent der Kosten für eine Erstzertifizierung. Betriebe mit bestehender Zertifizierung können zudem Unterstützungsbeiträge für Jahresgebühren, Weiterbildungen im Bereich Nachhaltigkeit oder für Massnahmen aus Zertifizierungsaudits beantragen.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 35 Hotels mit Fördergeldern unterstützt. Die Beiträge ermöglichen es den Betrieben, ihre Prozesse weiterzuentwickeln und Anforderungen in Bereichen wie Ressourcenmanagement, Betriebsführung und Qualität systematisch umzusetzen.
Ergänzend stellt Zürich Tourismus unterstützende Unterlagen zur Verfügung. Diese helfen insbesondere bei der Einordnung lokaler gesetzlicher Vorgaben, etwa im Bereich Abfallbewirtschaftung und Abwasserentsorgung, die im Rahmen internationaler Zertifizierungen häufig nachgewiesen werden müssen.
Saisonalitäten glätten mit neuer Winterkampagne
Zürich Tourismus setzte im Winter 2025/2026 eine internationale Kampagne um. Sie ist Teil einer mehrjährigen Kampagnenreihe, die die Nachfrage in den traditionell schwächeren Monaten Januar bis März erhöhen und die Auslastung in der Destination verbessern soll.
Die Kampagne wurde ab Dezember 2025 in mehreren europäischen Märkten sowie in der Schweiz ausgespielt. Im Zentrum stand die Positionierung Zürichs als vielseitige Winterdestination, die sich für kurze Aufenthalte ebenso eignet wie für kombinierte Reiseerlebnisse.
Unter dem Kampagnendach «Add Zürich to Your Life» wurde aufgezeigt, wie sich unterschiedliche Aktivitäten und Angebote in der Stadt einfach miteinander verbinden lassen. Damit wurden gezielt Impulse für zusätzliche Winterreisen nach Zürich gesetzt.
Mit der Kampagne leistet Zürich Tourismus einen Beitrag dazu, die Nachfrage gleichmässiger über das Jahr zu verteilen und die Auslastung touristischer Angebote in der Nebensaison zu stärken.
Interne Schulungen – Beratungskompetenz gezielt stärken
Im Jahr 2025 führte Zürich Tourismus gezielte interne Schulungen durch, um die Beratungskompetenzen der Mitarbeitenden weiterzuentwickeln und die Vermittlung zentraler Angebote wie der Stadtführungen und der Zürich Card zu stärken. Die Schulungsinhalte wurden auf die jeweiligen Aufgabenbereiche der beteiligten Teams abgestimmt.
Die Tour Guides vertieften ihre Kompetenzen im Bereich Cross- und Upselling, um Zusatzleistungen während der Führungen aktiver zu vermitteln. Das Backoffice-Team arbeitete an der Vereinfachung und Verbesserung der Kommunikation mit Tour Operators sowie mit Gästen im Zusammenhang mit Gruppenbuchungen. Beim Frontoffice-Team lag der Fokus auf dem Ausbau des Angebotswissens und einer gezielten Gesprächsführung, um Gäste noch bedarfsgerechter beraten zu können.
Die Schulungen stärken die interne Expertise und unterstützen die gezielte Vermittlung touristischer Angebote.
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