Von der Konferenz zum Leitfaden für inklusive Events
Eine Konferenz mit Wirkung
Die Ausgangslage
Für die Annual Members Conference von IGLYO, dem internationalen Netzwerk queerer Jugendorganisationen, trafen sich junge Menschen aus ganz Europa in Zürich.
Organisiert wurde die Konferenz von der Milchjugend, dem grössten queeren Jugendverein der Deutschschweiz.

Aus Erfahrung wird Praxis
Wissen weitergeben, Wirkung schaffen
Bereits in der Planungsphase entstand gemeinsam mit dem Zurich Convention Bureau die Idee, die Erfahrungen aus der Organisation der Konferenz langfristig nutzbar zu machen. Dabei ging es um die Frage, wie inklusive Veranstaltungen über den einzelnen Anlass hinaus gedacht werden können. Aus diesen Fragen entstand ein praxisnaher Leitfaden für inklusive Eventorganisation.
Was macht eine Konferenz zugänglich für junge queere Menschen? Was sind mögliche Hürden? Und wie können wir Massnahmen in Zürich umsetzen?

Der Leitfaden für inklusive Events
Der Guide bündelt Empfehlungen und Erfahrungen zu Themen wie:
- barrierearme Veranstaltungsorte
- inklusive Kommunikation
- Rückzugsräume
- Verpflegung für unterschiedliche Bedürfnisse
- lokale Anlaufstellen und Partner
Der Leitfaden versteht sich als Orientierungshilfe und soll Veranstalter:innen dabei unterstützen, Inklusion von Anfang an mitzudenken.
Der Leitfaden steht in Kürze zum Download bereit.

Drei Tipps für Eventplaner:innen
Sara Boy über die Erfahrungen aus der IGLYO Annual Members Conference
Eine Legacy zu schaffen, die über das einzelne Event hinaus Wirkung entfaltet, bringt einige Fragen mit sich. Sara Boy war eng in den Prozess eingebunden und teilt wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung einer nachhaltigen Legacy und den daraus entstandenen Leitfaden für inklusive Events.
1. Legacy früh mitdenken
Bereits in der Planungsphase definieren, welche Wirkung ein Event langfristig entfalten soll.
«Ideal ist, sich von Anfang an ein Ziel vor die Augen zu setzen und dieses zu verfolgen: Was soll die Veranstaltung nebst dem Stattfinden noch bewirken?»
2. Erfahrungen dokumentieren
Leitfäden, Checklisten oder Toolkits machen wertvolle Erkenntnisse auch für zukünftige Veranstaltungen nutzbar.
«Wissenstransfer ist massgebend. Wir können von vergangenen Veranstaltungen und Legacy-Projekten lernen, unsere eigenen Erfahrungen dokumentieren und das für zukünftige Veranstaltungen verwenden und uns bessern.»
3. Lokales Wissen nutzen
Lokale Partner kennen die Destination, ihre Strukturen und relevanten Anlaufstellen. Dieses Wissen kann entscheidend sein, um inklusive Events nicht nur zu planen, sondern auch vor Ort gut umzusetzen.
«Partnerschaften mit lokalen Akteur:innen sind von grossem Vorteil. Mit dem Zurich Convention Bureau konnten wir nicht nur den Leitfaden für queer-freundliche Events und Konferenzen entwickeln. Dank dieser Zusammenarbeit konnten wir den Teilnehmenden auch helfen, sich möglichst sorglos in Zürich zu bewegen.»
Events mit Wirkung
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