Wasserkirche – Wo die Zürcher Stadtpatrone zu Märtyrern wurden

Wo heute die Wasserkirche steht, wurden einst die Stadtheiligen Zürichs – Felix und Regula – hingerichtet. So erzählt es die Legende.

Die Wasserkirche stand ursprünglich auf einer kleinen Insel, auf der – glaubt man der Legende – die Stadtheiligen Felix und Regula von den Römern hingerichtet wurden. Die spätgotische Kirche wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts vollendet und galt als besonders heilig. In der Reformationszeit wurde sie deswegen als «Götzentempel» apostrophiert. Damit niemand in Versuchung geriet, den Heiligenkult wieder einzuführen, wurden ein Warenlager und später die Bürgerbibliothek in der Kirche eingerichtet. Seit 1942 dient sie nach einer Renovierung gottesdienstlichen und kulturellen Zwecken. Besonders schön sind die im selben Jahr entstandenen Chorfenster von Augusto Giacometti, die das Leben Christi dem Leben eines modernen Mannes gegenüberstellen.

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Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag 12.00 Uhr – 15.00 Uhr
Samstag und Sonntag 12.00 – 17.00 Uhr

Während Gottesdiensten und anderen Anlässen sind keine Besichtigungen möglich.