Fraumünster – Altstadtkirche mit Fenstern von Chagall und Giacometti

Das Fraumünster gehört neben dem Grossmünster zu den Wahrzeichen Zürichs. Das Frauenkloster besass in Zürich grosse Macht.

Die Kirche mit Frauenkloster wurde 853 von König Ludwig dem Deutschen gestiftet. Es wurde von Frauen des europäischen Hochadels bewohnt. Das Kloster genoss die Gunst von Königen und die Äbtissin hatte das Münzrecht von Zürich bis ins 13. Jahrhundert. Nach der Reformation kam das Fraumünster in den Besitz der Stadt.

Bedeutende Bauteile sind der romanische Chor und das hochgewölbte Querschiff. Das Langhaus wurde 1911 letztmals umgebaut.

Besonderer Schmuck sind die Farbfenster: Die Nordfenster im Querschiff wurden von Augusto Giacometti gefertigt, der fünfteilige Fensterzyklus im Chor und die Rosette im südlichen Querschiff sind Werke Marc Chagalls. Im Kreuzgang befindet sich zudem ein Freskenzyklus von Paul Bodmer.

Im Fraumünster finden regelmässig Kirchenmusik-Konzerte statt. Mehr Informationen und Programm: musikmittendrin.ch

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Öffnungszeiten

November bis Februar
Täglich 10.00 – 17.00 Uhr

März bis Oktober
Täglich 10.00 – 18.00 Uhr