Archäologisches Fenster – Parkhaus Opéra

Die Zürcher Pfahlbaufundstellen beim Sechseläutenplatz gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

  • Zweitälteste erhaltene Holztür der Welt
    Kurzer Überblick über einstige Pfahlbauten
    Kostenloses «Museum» in einem Parkhaus

Schon vor über 5‘000 Jahren lebten in Zürich Menschen. Sie wohnten auf sogenannten Pfahlbauten hoch über dem Wasser in einer Art Reihenhaus-Siedlung. Um 3234 bis 2727 v. Chr. lebten so schätzungsweise 130 bis 300 Personen in einem Dorf, das an der Stelle des heutigen Sechseläutenplatzes stand.

Gefunden wurde diese Siedlung bei Sondierungen auf der Baustelle für das heutige Parkhaus Opéra. Fachleute der Archäologie stiessen auf wertvolle bis zu über 5000 Jahre alte Kulturschichten, wodurch 2010 eine Rettungsgrabung stattfand – erst danach konnte die Tiefgarage fertiggestellt werden. Heute gehört diese und weitere Pfahlbauten, die rund um das Zürcher Seebecken entdeckt wurden, zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Ein einzigartiges Museum zeigt im Parkhaus unterhalb des Sechseläutenplatzes die wichtigsten Funde: In einem archäologischen Fenster sehen Interessierte originale Funde und Schichtsubstanz der Fundstätte. Auf einer zweistöckigen Medienwand werden ausserdem Filme zum Thema Archäologie in Zürich gezeigt.

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Öffnungszeiten

Das Parkhaus ist durchgehend geöffnet.