«Wir möchten in Zürich weiter wachsen»

Patrick Warnking, Geschäftsführer Google Schweiz, schätzt die Vorzüge Zürichs und fördert lokale ICT-Initiativen.
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Zürich ist Googles wichtigster Entwicklungsstandort ausserhalb der USA. Weshalb setzt Google auf die Limmatstadt?

Die Schweiz steht für Vielfalt, Innovation und Qualität. Die sehr gute Administration und Infrastruktur sind weitere Erfolgsfaktoren. Seit Jahren ist Googles Schweizer Standort im internationalen Wettbewerb erfolgreich – mit Schlüsseldiensten wie der Google Suche, Google Maps, dem Google Assistenten oder YouTube. Zürich ist Googles grösster Forschungs- und Entwicklungsstandort ausserhalb der USA mit heute knapp 2’500 Mitarbeitenden. Wir haben in Zürich neue Büroflächen angemietet und möchten in den kommenden Jahren weiter wachsen. Die Google-Dienste «made in Switzerland» entwickeln wir für die ganze Welt. Für den Erfolg sind fundierte Kenntnisse der Sprachen und Kulturen essenziell. Unsere Belegschaft in Zürich deckt die Vielfalt mit rund 85 Nationalitäten ab; zahlreiche Kolleginnen und Kollegen kommen aber auch von den hervorragenden eidgenössischen Hochschulen und Universitäten, mit welchen wir in der Forschung eng zusammenarbeiten. Auch dies ist für Google ein wichtiges Argument für Zürich.

Wie fördern Sie als Google-Länderchef Innovation und Start-ups in Zürich und in der Schweiz?

Wir sehen uns als Teil der Schweizer Gesellschaft und Wirtschaft. Deshalb engagieren wir uns sehr stark und vielseitig auf lokaler Ebene – speziell auch für Start-ups, unter anderem als Gründungsmitglied der Initiative «digitalswitzerland» oder im Rahmen der Partnerschaft von Google for Entrepreneurs mit dem Impact Hub Zürich. Schweizer Start-ups erhalten weltweit Zugang zu den Google for Entrepreneurs Programmen und Veranstaltungen wie den Silicon Valley Bootcamps oder den Investoren-Pitches «Google Demo Days». Das im Impact Hub angesiedelte Start-up Kenzen ist eine der Erfolgsgeschichten unseres Engagements.

Seit 2011 leitet Patrick Warnking die Geschäfte von Google Schweiz. Der deutsche Kosmopolit verrät, was das ICT-Zentrum Zürich auszeichnet und weshalb er sich hier engagiert.

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Welche drei Orte sollten sich ICT-Kongressteilnehmende vor ihrem Zürich-Besuch auf Google Maps unbedingt als Favoriten speichern – und warum gerade diese?

1) Das ETH-Hauptgebäude – ein Symbol für jahrhundertealte Tradition, Innovation und die Faszination der Naturwissenschaften. 

2) Den Flughafen Zürich – denn: In welcher anderen Metropole Europas erreicht man die Innenstadt in nur 10 Minuten mit dem Zug? 

3) Top of Üetliberg – für den Weitblick über die Stadt Zürich, den See und Richtung Glarner und Bündner Alpen.

Wo in Zürich und Umgebung würden Sie sich einen Tag «Digital Detox» gönnen? Ohne Handy, PC, Tablet, nur Sie!

Einen solchen Tag gönne ich mir regelmässig – entweder mit der Familie oder im Rahmen meiner Hobbies. Seit Jahren fördere ich die Aktivitäten der «Freunde der Insel Ufenau», weil die Zürichsee-Insel für mich ein wunderschöner Ort fürs «Detox» ist.