Geschichte
Siedlungsraum am WassserSeit rund
7'000 Jahren ist Zürich dauerhaft besiedelt. Das Wasser war nicht
nur Lebensader, der Seeausfluss diente bis Mitte des 19.
Jahrhunderts auch als Transportweg für schwere Güter. Tipp: Mehr
erfahren Sie im Schweizerischen Landesmuseum
– es beherbergt die grösste Sammlung zur Kulturgeschichte des Landes.
Das römische Turicum15. v. Chr. kamen
die Römer auf einem Alpenfeldzug auf den Lindenhof und gründeten die
Zollstation Turicum. Sie kannten das Geheimnis des Mörtels, dank dem
in Zürich erstmals Steinbauten möglich waren. Die Römer hatten einen
Sinn fürs Detail, wie kaum ein Volk zuvor. Und sie brachten die Rebe
über die Alpen, damit veredelte sich das Ganze. Rund 250 - 350
Menschen zählte die römische Siedlung Turicum, dazu gehörten eine
Zollbrücke, ein Hafen und römische Thermen. Tipp: Besuchen Sie die
Ausgrabungen von Überresten der römischen Thermen.
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Zürich auf dem Weg zur Reichsfreiheit
Das ausgeklügelte System der Römer zerfiel nach ihrem Rückzug um 401, denn die Franken und Alamannen, die nachzogen, waren keine Städter. Ihnen fehlte das Know-How, das für den Unterhalt der Infrastruktur notwendig gewesen wäre. In Folge dessen brach das Verkehrssystem zusammen, es war kein Handel mehr möglich und das Geld wurde wertlos. Verschiedene Kaiser und Könige hielten auf dem Lindenhof Gericht, aus dem spätrömischen Kastell entstand eine Pfalz. Nach dem Aussterben des letzten Zähringers 1218 – einer Art Stadtherr – wurde Zürich reichsfrei, das heisst, direkt dem Kaiser unterstellt: Die selbstbewusst gewordenen Zürcher schleiften die Pfalz auf dem Lindenhof und errichteten stattdessen am Fusse der Limmat das erste Rathaus.
Tipp: Die Fassade des Rathauses an der Limmat erzählt einiges. Und hält bei Regen und Sonnenschein, bei Tag und bei Nacht einen Sternenhimmel bereit!
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Bruns Zunftverfassung Es war
1336 als der ritterbürtige Rudolf Brun gemeinsam mit Handwerkern den
Rat im Rathaus stürmte und vertrieb. Er konstituierte eine
Zunftverfassung, wobei die Zünfte Ende des 14. Jahrhunderts bis zur
Französischen Revolution politisch einflussreich waren. Unter Brun
ist Zürich 1351 dem Bund der Eidgenossen beigetreten. Tipp:
Geniessen Sie das traditionelle Frühlingsfest der Zünfte, das Sechseläuten
.
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Von der ersten Stadtmauer und Kirchenbauten
Um 1300 wurde die erste Stadtmauer fertig gebaut, Klöster füllten die leeren Räume und halfen wesentlich mit, die Stadtmauer zu unterhalten. Karl der Grosse stiftete – so erzählt es die Legende – an jenem Ort das Grossmünster, wo Felix und Regula, Zürichs Stadtheilige, begraben waren. Und sein Enkel Ludwig der Deutsche stiftete mit dem Fraumünster auf der anderen Seite der Limmat ein Kloster für adelige Damen. Insbesondere in der Zeit der Reichsfreiheit war die Äbtissin des Fraumünsters wichtig, hatte sie doch das Zoll-, Münz- und Marktrecht und wurde zur eigentlichen Stadtherrin.
Tipp: Erfahren Sie alles über die Legende von Felix und Regula in der Krypta der Wasserkirche.
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Ausgangspunkt und Zentrum der Reformation in
der deutschsprachigen SchweizDas Grossmünster war seit eh
und je ein kraftvoller Ort. Sowohl zu Zeiten von Felix und Regula
als auch einige 100 Jahre später, als Huldrych Zwingli 1519 als
erster Leutpriester ans Grossmünster kam. Er war gegen
Soldbündnisse, gegen den Ablasshandel und gegen alles, das nicht in
der Bibel stand. Mit seinem Kampfgeist erreichte er, was der Rat
nicht schaffte: Er konzentrierte sich auf das Wort Gottes, liess
alles, was vom Wort Gottes ablenkte, aus den Kirchen entfernen. Und
schuf damit neue moralische Werte. Sein Werk der Reformation
vollendet hat der Nachfolger Heinrich Bullinger, der unter anderem
das Helvetische Bekenntnis geschrieben hat. Tipp: Wagen Sie sich auf
den Turm des Grossmünsters
und geniessen Sie Zürich aus der Vogelperspektive. Begegnen Sie Heinrich Bullinger an der Fassade des Kirchenturms rechts vom Eingang.
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Wirtschaftlicher Aufschwung
Mit der Ansiedlung von Glaubensflüchtlinge aus dem Süden, welche die Geschäftsbeziehungen und das Know How mitbrachten, entwickelte sich Zürich zu einem Textilzentrum. Es folgte das Zeitalter der Industrialisierung, mit dem Bau des Hauptbahnhofs Zürich entstand ein Tor zur durch die Eisenbahn neu erschlossenen Welt. Dank den hauptsächlich durch Alfred Escher geschaffenen Strukturen entwickelte sich Zürich zum Verkehrs-, Forschungs- und Wirtschaftszentrum der Schweiz.
Tipp: Geniessen Sie die zahlreichen Events in der Halle des Hauptbahnhofes: vom Warming up der Street Parade über Beachvolleyball Turniere bis zum wöchentlichen Grossen Markt.
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ErlebnismetropoleHeute sind 75% der
Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor beschäftigt. Ehemalige
Fabrikhallen stehen jedoch nicht leer, neues Leben hat sich hinter
alten Mauern eingenistet: So zum Beispiel in Zürich-West, wo
Trendgastronomie, ein dichter Nightlife-Kalender sowie zahlreiche
Galerien locken. Zürich hat sich zu einer Erlebnisdestination
entwickelt: Inmitten Europas gut erreichbar bietet sie eine Fülle
von Möglichkeiten für Gastronomie, Kultur,
Shopping, Events, Nightlife und Natur. Und dies alles gewürzt mit weltbester Lebensqualität !
Tipp: Überzeugen Sie sich und tauchen Sie ganz einfach mit allen Sinnen in die Erlebnismetropole ein!
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